Gemeindebasierter Tourismus für den Frieden?
Frieden, Versöhnung und gemeindebasierter Tourismus
„Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg“
(“No hay camino para la paz, pues la paz es el camino”)
- Mahatma Gandhi
Patricia Rendón (Öku-Büro eV.) | E-mail: kolumbien@oeku-buero.de
Weitere Informationen und Kontakt zur Europa-Tour:
Marie Witzel (Direktorin, V Social Foundation) | E-mail: info@vsocialfoundation.org

Was können Regionen nach einem bewaffneten Konflikt – und internationale
Akteur*innen – aus den gemeinschaftlich getragenen Friedensprozessen in
Kolumbien lernen?
Anlässlich des 10. Jahrestages des Friedensabkommens in Kolumbien laden wir zu einem besonderen Gespräch mit Vertreterinnen der Red de Turismo, Paz y Reconciliación de Colombia (TUPAR) ein.
Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen von Friedensunterzeichner:innen und lokalen Gemeinschaften, die Tourismus als Instrument für Frieden und gesellschaftliche Transformation nutzen: zur Bewahrung historischer Erinnerung, zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts, zum Aufbau lokaler Wirtschaftskreisläufe und zur Förderung nachhaltiger Friedensprozesse.

Doris Suárez Guzmán
Friedensunterzeichnerin | La Trocha – La Casa de la Paz, Bogotá
Doris Suárez Guzmán ist soziale Führungspersönlichkeit, Friedensunterzeichnerin und Mitbegründerin von La Casa de la Paz, einem Begegnungsort für Erinnerung, Versöhnung und gemeinschaftliches Unternehmertum in Bogotá. Sie engagiert sich im Netzwerk TUPAR für die Sichtbarkeit und Vernetzung gemeinschaftlicher Tourismusinitiativen.
Esperanza Torres (Ximena)
Friedensunterzeichnerin | Turipaz, Caquetá
Ximena ist soziale Führungspersönlichkeit, Friedensunterzeichnerin und Vertreterin von Turipaz in Caquetá. Gemeinsam mit Friedensunterzeichner*innen und lokalen Gemeinden entwickelt sie gemeindebasierter Tourismus als Weg zu wirtschaftlicher Wiedereingliederung, Versöhnung, Naturschutz und nachhaltiger territorialer Entwicklung.
Marie Witzel
Direktorin, V Social Foundation.
Marie leitet die V Social Foundation seit 2022. Ihr Weg verbindet Tourismusmanagement mit der Führung gemeinnütziger Organisationen und öffentlicher Governance. Bei V Social fördert sie internationale Allianzen zwischen Privatsektor, Forschung und Initiativen des gemeindebasierten Tourismus – mit dem Ziel, dass der Beitrag der Tourismusbranche in echte und dauerhafte Chancen für die Gemeinschaften in den mehr als 14 Ländern mündet, in denen die Stiftung arbeitet.

Ausgehend von diesen Erfahrungen möchten wir gemeinsam darüber nachdenken, wie Tourismus, Erinnerungsarbeit und die Beteiligung lokaler Gemeinschaften zur Friedensförderung, Versöhnung und regionalen Entwicklung beitragen können – im Einklang mit dem Schutz der Natur.
Das Gespräch ist Teil einer Europatour der V Social Foundation vom 5. bis 21. Oktober 2026. Ziel der Tour ist es, Erfahrungen auszutauschen, gemeinsame Handlungsfelder zu identifizieren und internationale Kooperationen für eine nachhaltige und gemeinschaftsorientierte Entwicklung konfliktbetroffener Regionen zu stärken.
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